Mütter dürfen nicht zur Abtreibung gedrängt werden

Appell an Herrn Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery,

Vorsitzender der Bundesärztekammer


 

Sehr geehrter Prof. Dr. Montgomery,

 

am 15. August 2018 berichtete die Zeitschrift „Brigitte“ im Artikel „Diagnose Down-Syndrom: Warum eine Abtreibung für mich nicht infrage kommt“ über eine Mutter, die von Ärzten gedrängt wurde, ihr Kind abzutreiben.

 

Ich bin über diesen wahren Psychoterror gegen die Mutter empört. Ich kann es nicht fassen, dass Ärzte einer Mutter so etwas zumuten.

 

Gott sei Dank, war die Mutter im Bericht des Tagesspiegel tapfer und ließ sich ihren Willen nicht brechen.

 

Aber wie viele Mütter können solchem Psychoterror der Ärzte nicht standhalten?

Wie viele Mütter haben einen so starken Willen, unter solchen Umständen ihr Kind doch auf die Welt zu bringen?

 

Es darf nicht sein, dass Mütter beim Arzt befürchten müssen zu hören, ihr Kind sei nicht willkommen. Wir müssen in Deutschland eine Stimmung schaffen, in der alle Ungeborenen als willkommene Kinder angenommen werden.

 

Ich bitte Sie deshalb, den deutschen Ärzten, die sich mit Schwangerschaft und Geburt beschäftigen, erneut einzuschärfen, dass sie – gemäß ihrem ärztlichen Eid – dazu da sind, Leben zu erhalten und nicht auszulöschen.

 

Mit freundlichem Grüßen


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