Mindestforderungen für den Lebensschutz zur EU-Wahl am 26. Mai 2019

 

Sehr geehrte Kandidaten für die EU-Wahl am 26. Mai 2019,

 

die Abtreibungslobby im Europäischen Parlament versucht seit Jahren, die Abtreibung sowie eine Art „Recht auf Abtreibung“ europaweit durchzusetzen.

So beispielsweise am 6. Februar 2019, Entschließungsantrag B8-0096/2019 „Erfahrung von Gegenreaktionen gegen die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter in der EU.“

In dieser Entschließung wird ein Recht und der Zugang zu Abtreibungen gefordert, wodurch indirekt Länder, die noch hohe Standrads im Schutz des ungeborenen menschlichen Lebens einhalten, unter Druck gesetzt werden. 

In der Entschließung vom 10. März 2015 zum „Internationalen Frauentag“, die die Unabhängigkeit von Frauen thematisiert, wird offen ein „Recht der Frauen auf Abtreibung“ gefordert.

Die Tatsache, dass Abtreibung ein rein nationales Thema ist, interessiert die linken EU-Parlamentariern überhaupt nicht.

 

Die Grünen haben in ihrem Wahlprogramm für die EU-Wahl 2019 einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur Errichtung einer abtreibungsfreundlichen EU.

 Der Kampf auf EU-Ebene gegen das Recht auf Leben der ungeborenen Kinder hat eine lange Geschichte.

 

In der Resolution vom 1. Dezember 2011 (P7_TA(2011)0544) wurde das Europäische Parlament deutlicher: Das Europa-Parlament fordert „die Kommission auf, . . . eine sichere und legale Schwangerschaftsunterbrechung und Betreuung nach der Schwangerschaftsunterbrechung“ sicherzustellen (Punkt 22).

 Ende 2013 wurde gleich zwei Mal versucht, mit Hilfe des „Estrela-Berichts“ ein „Recht auf Abtreibung“ in Europa einzuführen, was aber Gott sei Dank misslang.

 

Diese hartnäckige Vorgehensweise ist ungeheuerlich.

Die europaweite Förderung der Abtreibung und der Versuch der Verankerung eines sog. „Rechts auf Abtreibung“ ist eine Verletzung des Lebensrechts der Ungeborenen, ein Angriff auf die christlichen Wurzeln Deutschlands und Europas und eine Verletzung der Souveränität der Mitgliedsstaaten, vor allem solcher, die das menschliche Leben von der Befruchtung an schützen.

 

Deshalb bitte ich Sie, sich im Europäischen Parlament aktiv für das Lebensrecht der Ungeborenen einzusetzen und schnellstmöglich eine Entschließung einzubringen, die feststellen möge,

 

1. dass in Europa alle Menschen ein Lebensrecht von der Befruchtung bis zum natürlichen Tod besitzen, 

2. dass in Europa das Recht auf Leben aller Menschen, auch der Ungeborenen, staatlicherseits geschützt werden soll.

 


Gesammelte Unterschriften: 6951

Ziel: 8000